Finnland setzt Nicaragua wegen Abtreibungsverbot unter Druck

Paavo Väyrynen, finnischer Minister für Außenhandel und Entwicklung, hat bei einem Besuch in Nicaragua die Regierung unter Druck gesetzt, das strikte Abtreibungsverbot zu lockern. Wörtlich sagte er: „Wir denken, dass die Gesetzgebung in Nicaragua [...] die Menschenrechte der Frauen und Lebensstandard von Kindern beeinträchtigt.“ In dem Interview gab er an, dass er sich aufgrund des Gesetzes nicht sicher sei, ob Finnland die Zahlung von Entwicklungshilfe fortsetzen solle.

Damit folgt er dem Beispiel Schwedens. Das Land hat die Entwicklungshilfe an Nicaragua bereits eingestellt. Auch andere Länder Europas hatten das 2006 verabschiedete Abtreibungsgesetz kritisiert.

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